Strandbad Henndorf

 


Bürokratieposse um Stege im Henndorfer Strandbad.

Gemeindeamt und Behörden behindern den Neubau der Steganlagen im Strandbad. 

Ein wichtige und gerade von Jugendlichen geschätzte Uferliegefläche mit zwei schattenspendenden Bäumen soll nun dem Gewässerschutz geopfert werden. Bei einer Vorverhandlung für die neue Bewilligung der zwei Steganlagen forderte der Gewässerschutzbeauftragte des Landes, weitgehende Ausgleichsmaßnahmen um einer Bewilligung zuzustimmen. Mit dem Vorschlag des Amts der Gemeinde, dass die Liegefläche links von der südlich gelegenen Sandbucht samt Mauern abgerissen wird und durch eine Naturböschung ersetzt wird, kann er einer Genehmigung der Stege zustimmen..


Dieser Liegeflächen-Bereich soll nun dem "Gewässerschutz samt den Bäumen geopfert werden. "Nur wenn diese Vorgaben von der Gemeinde erfüllt werden bekommen wir die Genehmigung für die geplanten zwei Steganlagen.
"

Hier nun der aktuelle Sachverhalt für die Neubewilligung der zwei Steganlagen.

In der Vorbereitung zur Ausschussbesprechung wurde uns von der Landesbehörde mitgeteilt, dass Henndorf in der Vergangenheit zwei Stege im Gesamtausmaß von 74 m² bewilligt bekommen hatte.  Leider wurde es von der Gemeinde verabsäumt diese Bewilligungen im 10 Jahresabstand erneuern zu lassen. Bei einem Vor-Ort Termin am Strandbad waren ein Person vom Referat Gewässerschutz und Naturschutz, Bgm. Köllersberger, Amtsleiter Hölzl und Eva Holzleitner anwesend. Im Zuge der Vorverhandlung forderte der Wasserrechtler, dass eine maßgebliche Ausgleichsmaßnahme durchzuführen sei,  z. B. ein Teilbereich der Ufermauer entfernt werden muss und nur dann sei er bereit dem Neubau der Steganlagen zuzustimmen. Konkret soll ein Teil der Seeufermauer auf der linken Seite der Sandbucht abgetragen und durch eine Naturböschung ersetzt werden.

Mit dieser "Renaturierung" würden wir nicht nur wertvolle Liegefläche am Seeufer und zwei schattenspendende Bäume am Seeufer sondern auch den Schutz unseres Strandbades vor Überschwemmungen verlieren. 

Die ursprünglich von Gemeindeseite vorgeschlagenen Ausgleichsmaßnahmen wie die bestehende betonierte Boot-Slipanlage und die asphaltierte Zufahrt zu entfernen, um dadurch die rechte Sandbucht bzw. die Grünfläche zu vergrößern wurden vom Gewässerschutz als zu gering bewertet. Auch zusätzliche Baum- und Strauchanpflanzungen würden nicht helfen.

Ursprünglich wurden die beiden neuen Steganlagen mit einem Kostenaufwand von € 20.000,- beschlossen. Mit der Renaturierung der Ufermauer wird sich dieser Betrag mindestens verdoppeln. Es wird einerseits von den Gemeinden verlangt sehr sparsam mit den Steuergeldern umzugehen andererseits werden von der Behörde sinnlose Kosten verursacht.

Als Team für Henndorf werden wir uns in der Gemeindevertretung dafür einsetzen, den Bestand der Seeufermauer zu erhalten und zwei neue Holzstege zu bekommen.

Günther Schackmann, Gemeinderat, Team für Henndorf


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